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Wie funktioniert DNS?

DNS bedeutet „Domain Name System“.

DNS sorgt dafür, dass ein Domainname in eine IP-Adresse übersetzt wird.

Beispiel:

example.de

zeigt auf eine IP-Adresse wie:

192.0.2.10

Da sich Menschen Domainnamen besser merken können als IP-Adressen, übernimmt DNS diese Zuordnung.

Was passiert beim Aufruf einer Domain?

Wenn Sie eine Domain im Browser aufrufen, passiert vereinfacht Folgendes:

  1. Ihr Gerät fragt im DNS nach, welche IP-Adresse zur Domain gehört.
  2. Der DNS-Server liefert die hinterlegte IP-Adresse zurück.
  3. Ihr Gerät verbindet sich anschließend direkt mit dieser IP-Adresse.
  4. Der Server oder das Gerät hinter dieser IP-Adresse beantwortet die Anfrage, sofern dort ein passender Dienst erreichbar ist.

Was macht selfHOST dabei?

selfHOST stellt für Ihre Domain oder Subdomain die DNS-Einträge bereit.

Das bedeutet: selfHOST kann festlegen, auf welche IP-Adresse, welchen Hostnamen, welches Webhosting-Paket oder welche Umleitung eine Domain zeigen soll.

Nachdem die DNS-Antwort ausgeliefert wurde, findet die eigentliche Verbindung aber direkt zwischen dem Besucher und dem Zielserver statt.

Wichtig

DNS sorgt nur dafür, dass ein Name auf ein Ziel zeigt.

Ob hinter diesem Ziel tatsächlich ein Dienst erreichbar ist, hängt von der weiteren Konfiguration ab, zum Beispiel:

  • Server oder Endgerät
  • Router
  • Firewall
  • Portfreigaben
  • Webserver, Mailserver oder anderer Dienst
  • IPv4-/IPv6-Erreichbarkeit

Wenn eine Domain auf die richtige IP-Adresse zeigt, aber der Dienst trotzdem nicht erreichbar ist, liegt die Ursache meist nicht mehr am DNS.